Cushing-Syndrom

Cushing-Syndrom

Das Cushing-Syndrom, auch als Equines Cushing-Syndrom (ECS) bekannt, ist eine komplexe endokrine Erkrankung, die Pferde betrifft. Diese Störung entsteht durch eine Fehlfunktion der Hypophyse im Gehirn, die zu einem Dopaminmangel und einer übermäßigen Produktion des Hormons ACTH führt. Dieses Hormon wiederum stimuliert die Nebennierenrinde, vermehrt Cortisol zu produzieren, wodurch mehrere physiologische Prozesse im Körper ungünstig beeinflusst werden. Das Cushing-Syndrom kann eine Vielzahl von gesundheitlichen Problemen verursachen und erfordert daher eine sorgfältige Aufmerksamkeit und Behandlung.

Symptome und Erscheinungsbild des Cushing-Syndroms

Pferde, die am Cushing-Syndrom leiden, zeigen eine Vielzahl von charakteristischen Symptomen. Eines davon ist die vermehrte Produktion von Haaren, was zu einem langen, gewellten Fell führt, das oft nicht abgeworfen wird. Dieses auffällige Fell kann besonders im Sommer problematisch sein, da es das Pferd einem erhöhten Risiko von Überhitzung aussetzt. Zusätzlich dazu zeigen Pferde mit Cushing-Syndrom häufig vermehrten Durst und Harnabsatz. Dies ist auf die hormonelle Dysregulation zurückzuführen, die zu einem gesteigerten Blutzuckerspiegel führt, was wiederum die Nierenfunktion beeinflusst. Des Weiteren können die Pferde an Gewicht verlieren und Muskulatur abbauen, was zu einem insgesamt abgeschwächten Erscheinungsbild führt. Sie neigen auch zu vermehrter Fettaufnahme, insbesondere im Bereich des Widerrists und des Schwanzansatzes, was einen typischen „Fettbuckel“ zur Folge haben kann. Darüber hinaus können Pferde mit Cushing-Syndrom anfälliger für Infektionen werden, da das Immunsystem durch den erhöhten Cortisolspiegel erheblich beeinträchtigt wird. Dies kann zu wiederkehrenden Hautinfektionen oder Hufproblemen führen. Auch Verhaltensänderungen können auftreten, einschließlich Apathie, Trägheit und eine verminderte Bereitschaft, sich zu bewegen.

Mögliche Behandlungen für das Cushing-Syndrom beim Pferd

Es ist wichtig zu betonen, dass das Cushing-Syndrom eine chronische Erkrankung ist, die sorgfältige Aufmerksamkeit und tierärztliche Betreuung erfordert. Eine frühzeitige Diagnose und entsprechende Behandlung sind entscheidend, um die Lebensqualität des Pferdes zu erhalten und das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen. Tierärzte setzen häufig auf Medikamente wie Pergolid oder Cyproheptadin, um die Hormonproduktion zu regulieren und die Symptome zu lindern. Regelmäßige Tierarztbesuche und Blutuntersuchungen sind entscheidend, um die optimale Dosierung der Medikamente zu ermitteln und den Fortschritt der Erkrankung zu überwachen. Es ist aber auch Vorsicht geboten, denn leider wird oft eine Diagnose ausgesprochen, ohne weiter gesucht zu haben. Die Absicherung der Diagnose ist jedoch unbedingt erforderlich, da die gegen Equine Cushing verschriebenen Medikamente belastend für die Tiere sind. Insgesamt ist das Cushing-Syndrom nicht heilbar, es lassen sich lediglich die Symptome behandeln. Die Behandlung des Cushing-Syndroms beim Pferd sollte nicht allein auf einen Medikamentengabe reduziert sein, sondern erfordert eine multidisziplinäre Herangehensweise: Bewegungsförderung, Gewichtsreduktion, Hufrehe behandeln, Futterergänzungen

Behandlung durch ausgewogene Ernährung

Eine ausgewogene Ernährung spielt eine entscheidende Rolle in der Behandlung des Cushing-Syndroms beim Pferd. Sie kann dazu beitragen, das Immunsystem zu stärken, das Gewicht zu kontrollieren und die allgemeine Lebensqualität zu verbessern. Fütterungspläne sollten auf den individuellen Bedarf des Pferdes zugeschnitten sein, wobei der Schwerpunkt auf hochwertigem Heu und speziell formuliertem Kraftfutter liegt. Oberstes Gebot beim Futtermanagement ist es, Energie, Stärke und Zucker zu reduzieren. Ergänzungen mit essentiellen Nährstoffen wie Omega-3-Fettsäuren und Antioxidantien können ebenfalls vorteilhaft sein.

Man kann zwar nur die Symptome behandeln, die Krankheit also nicht heilen. Aber mit dem richtigen Ergänzungsfutter lässt sich durch zusätzliche natürliche Kräuter die Medikamentengabe reduzieren. Unser Ergänzungsfuttermittel PegasusPro® eignet sich hervorragend dafür. Es ist ein hochwertiges Zusatzfutter, das aus sorgfältig ausgewählten Komponenten besteht und einen nachweislich positiven Effekt auf die Darmflora und damit das Immunsystem eines Pferdes hat. Schenken Sie Ihrem Pferd wieder mehr Lebensqualität durch PegasusPro®: wir beraten Sie gerne! 

Wie muss PegasusPro® angewendet werden?

Für die optimale Wirkung von PegasusPro® gilt es die folgende Fütterungsempfehlung für 14 Tage zu beachten: 

  • Pro Pferd eine Gabe von maximal 1 g Futter pro kg Körpergewicht am Tag: täglicher Bedarf ca. 3 kg – 5 kg pro Großpferd, es bestimmt intuitiv die Futteraufnahmemenge.
  • Um die ganztägige Versorgung mit dem Futtermittel sicherzustellen, muss die ermittelte Futtermenge PegasusPro® in zwei bis drei Gaben über den Tag verteilt werden.
  • Nicht mit anderen Futtermitteln mischen, es ist ein „Wahlfutter“. 
  • Es muss ein ständiger Zugang zu Futter und frischem Wasser gewährleistet sein.
  • Es muss gesichert sein, dass jedes Pferd die ihm zugeteilte Menge störungsfrei aufnehmen kann: PegasusPro® morgens und abends gesondert an das Pferd in seiner Pferdebox im Stall verfüttern. 
  • Die Anwendung von PegasusPro® sollte jeweils zur Sonnenwende im Juni und Dezember wiederholt werden, da sich zu dieser Zeit der Bedarf ändert.

Auch wenn sich die Futteraufnahme ab dem 4.ten Tag deutlich reduziert, ist für einen nachhaltigen Erfolg von größter Bedeutung, dass die Vorlage von PegasusPro® mindestens 14 Tage lang erfolgt.

Unser Tipp: Gönnt eurem Pferd 2-mal im Jahr eine 14-tägige Kur mit PegasusPro®, um dieses auf den nächsten Fellwechsel vorzubereiten. 

Fragen?

Wenn du noch Fragen hast, kannst du gerne über das Kontaktformular Kontakt mit uns aufnehmen. Wir freuen uns darauf, deine Fragen zu beantworten. Deine Fragen sind bereits beantwortet und du möchtest PegasusPro® bestellen? Dafür kannst du gerne das Bestellformular nutzen.